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Daniela lud ihre Mutter zum Abendessen ein. Während
dem Essen fiel der Mutter auf wie gut Danielas Mitbewohnerin
aussah. Sie hatte schon lange diverse Vermutungen über
Danielas sexuelle Veranlagung angestellt und diese Tatsache
machte sie nur noch neugieriger. Sie beobachtete die
beiden Frauen genauer und fragte sich, ob da nicht mehr
als nur Freundschaft zwischen ihnen war. Daniela konnte
an den Blicken erkennen, was ihre Mutter dachte und
sagte: "Ich weiß was du denkst, aber ich versichere
dir, dass Birgit und ich nur Mitbewohnerinnen sind."
Nach einer Woche kam Birgit zu Daniela und sagte: "Seit
deine Mutter bei uns war kann ich den silbernen Suppenlöffel
nicht mehr finden. Meinst du, sie hat ihn mitgenommen?"
- "Ich bezweifle es, aber ich schreibe ihr mal einen
Brief und frage nach." - "Liebe Mutter, ich möchte nicht
behaupten, dass du unseren Schöpflöffel mitgenommen
hast, doch seit Deiner Abreise fehlt er uns." Wenige
Tage später bekam Daniela einen Brief von ihrer Mutter:
"Liebe Tochter, ich behaupte nicht, dass Du mit Birgit
schläfst, doch würde sie in ihrem eigenen Bett schlafen,
hätte sie den Löffel schon längst gefunden. Alles Liebe,
Mutter."
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